Fachbereich
Psychologie

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Studieren mit Kind

Spezielle Einrichtungen der Universität Konstanz

Die Universität Konstanz unterhält mehrere Einrichtungen, Maßnahmen und Angebote die Studierende mit Kind beim Studium unterstützen.

Zentrale Informationen finden sich auf der Seite der Familienförderung der Universität Konstanz

Die Familienförderung pflegt die Informationsseite "Studieren mit Kind", die u.a. auch einen regelmäßig veröffentlichten Newsletter umfasst. Das "Merkblatt Elterngeld für Studierende" beinhaltet Informationen über mögliche finanzielle Unterstützung. Auch finden Sie bei der Familienförderung alles zum Thema Kinderbetreuung an der Universität Konstanz. Damit Sie universitätsweit  auf alle Einrichtungen, Maßnahmen und Angebote, erleichterten Zugriff haben, empfehlen wir Ihnen, einen Studierenden-Elternpass (StEP) zu beantragen. Ansprechpartnerin für Studierende bei der Familienförderung ist:

Christiane Harmsen - Koordinierungsstelle familiengerechte Hochschule -
Referat für Gleichstellung und Familienförderung

christiane.harmsen(at)uni-konstanz.de
Raum: E613
Tel.: 07531 - 88 21 60
Sprechzeiten mittwochs im SSZ zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Im Rahmen des Gleichstellungsrates befasst sich das Referat für Gleichstellung und Familienförderung als politisches Gremium mit der Studiensituation von Studierenden mit Kindern und bringt Themen in den Senat der Universität Konstanz ein.

Angebot des Fachbereichs Psychologie zur individuellen Studienverlaufsplanung

Um Studium mit Familie besser zu vereinbaren unterstützen wir Sie in Ihrem individuellen Studienverlauf. Bitte machen Sie mit uns hierzu einen Beratungstermin aus.

Am Fachbereich Psychologie wird grundsätzlich allen Studierenden eine flexible Beratung zur individuellen Studienplanung angeboten, ohne dass hierfür ein förmlicher Antrag notwendig ist.

Flexible Studienbedingungen

Die Lehrstühle und der Fachbereich Psychologie sind stets darauf bedacht, Arbeitsmedien und Literatur in digitaler Form (z.B. über den digitalen Semesteraparat ILIAS) zur Verfügung zu stellen, sofern diese vorhanden sind und auf legalem Wege verteilt werden können. Dies erleichtert das Studium von zu Hause aus. Die Universitätsbibliothek verfügt ebenfalls über ein großes Angebot digital verfügbarer Medien, die Sie von zu Hause aus abrufen können.

Mit Hilfe des remote access Angebots des Rechenzentrums, haben Sie Zugang zum Intranet der Universität. So erhalten Sie von zu Hause aus unter anderem online Zugriff auf Inhalte, die für Universitätsmitglieder lizensiert worden sind (z.B. Literaturdatenbanken, Journals und gesamte Bücher im PDF-Format).

Das im Bachelorstudiengan Psychologie zu absolvierende Pflichtpraktikum mit einer Gesamtdauer von sechs Monaten, können Studierende in Absprache mit der Praktikumsbeauftragten in zwei dreimonatige Praktika aufteilen. Somit kann das Praktikum zeitlich flexibler in das Studium eingebettet werden.

Prüfungen

Es ist grundsätzlich möglich, während der Beurlaubung aufgrund von Mutterschutz/Elternzeit an Lehrveranstaltungen und Prüfungen teilzunehmen.

Der Prüfungsrücktritt aufgrund von Krankheit des Kindes/des Partners/der Partnerin/der Betreuungsperson ist über einen formellen Antrag (abzugeben im Studiensekretariat) möglich.

Ebenso existieren besondere Regelungen zur Fristverlängerung zur Orientierungsprüfung/Zwischenprüfung für Studierende mit Kind. Die entsprechenden Antragsformulare sind beim SSZ erhältlich und können bei der Fachbereichsreferentin eingereicht werden.

Studium + Kind + Ausland?

Zum Thema Studieren mit Kind im Ausland gibt es eine von der CHE und der Universität Wismar  spezielle Informationsseite. Für weitere Informationen zu Partneruniversitäten der Universität Konstanz und Förderungsmöglichkeiten für den Auslandsaufenthalt, wenden Sie sich an die Koordinationsstelle familiengerechte Hochschule.

Kontakt + Sprechzeit der Studienfachberaterin:

Die Beratung zum Thema "Studieren mit Kind" findet im Rahmen der Studienberatung durch die Fachbereichsreferentin Helgard Fischer statt. Aktuelle Sprechzeiten und Kontaktinformationen finden sich hier.

Auszüge aus den Prüfungsordnungen im Fachbereich Psychologie

Die Prüfungsordnungen beinhalten die relevanten Sonderregelungen für Studierende mit Kind. Die entsprechenden Passagen aus der für Sie maßgeblichen Prüfungsordnung können Sie im folgenden nachlesen.

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 4-jährigen Bachelorstudiengang Psychologie

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 4-jährigen Bachelorstudiengang Psychologie

Der thematisch zutreffende Paragraph in der PO für den 4-Jährigen Bachelorstudiengang Psychologie ist §8 Abs. 3-5:

"(3) Auf Antrag einer Kandidatin sind die Mutterschutzfristen, wie sie im jeweils gültigen Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MSchG) festgelegt sind, entsprechend zu berücksichtigen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist nach dieser Prüfungsordnung; die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist eingerechnet.
(4) Gleichfalls sind die Fristen für die Elternzeit nach Maßgabe des jeweils gültigen Gesetzes über die Gewährung von Elterngeld und Elternzeit (BEEG) auf Antrag zu berücksichtigen. Der Studierende muss bis spätestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab er die Elternzeit antreten will, dem Prüfungsausschuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen
Zeitraum oder für welche Zeiträume die Elternzeit in Anspruch genommen wird. Der Prüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei einem Arbeitnehmer einen Anspruch auf Elternzeit nach dem BEEG auslösen würden, und teilt das Ergebnis sowie ggf. die neu festgesetzten Prüfungsfristen unverzüglich mit. Die Bearbeitungsfrist der Bachelor-Arbeit kann nicht durch die Elternzeit unterbrochen werden. Das gestellte Thema gilt als nicht vergeben. Nach Ablauf der Elternzeit wird ein neues Thema ausgegeben.
(5) Studierende, die über Abs. 4 hinausgehend Familienpflichten wahrzunehmen haben, können ebenfalls die Verlängerung von Fristen nach dieser Prüfungsordnung beantragen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen."

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 1-jährigen Masterstudiengang Psychologie

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 1-jährigen Masterstudiengang Psychologie

In der PO für den 1-Jährigen Masterstudiengang Psychologie handelt es sich um §8 Abs. 3, 5 und 6:

"(3) Auf Antrag einer Kandidatin sind die Mutterschutzfristen, wie sie im jeweils gül-tigen Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MSchG) festgelegt sind, entsprechend zu berücksichtigen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachwei-se beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist nach dieser Prüfungsordnung; die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist einge-rechnet.

[...]

(5) Gleichfalls sind die Fristen für die Elternzeit nach Maßgabe des jeweils gültigen Gesetzes über die Gewährung von Elterngeld und Elternzeit (BEEG) auf Antrag zu berücksichtigen. Studierende müssen bis spätestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab sie die Elternzeit antreten wollen, dem Prüfungsaus-schuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum oder für welche Zeiträume die Elternzeit in Anspruch ge-nommen wird. Der Prüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Vo-raussetzungen vorliegen, die bei einem Arbeitnehmer einen Anspruch auf El-ternzeit nach dem BEEG auslösen würden, und teilt das Ergebnis sowie ggf. die neu festgesetzten Prüfungsfristen unverzüglich mit. Die Bearbeitungsfrist der Master-Arbeit kann nicht durch die Elternzeit unterbrochen werden. Das gestell-te Thema gilt als nicht vergeben. Nach Ablauf der Elternzeit wird ein neues Thema ausgegeben.
(6) Studierende, die über Abs. 5 hinausgehend Familienpflichten wahrzunehmen haben, können ebenfalls die Verlängerung von Fristen nach dieser Prüfungs-ordnung beantragen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufü-gen."

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 2-jährigen Masterstudiengang Psychologie

Auszüge aus der Prüfungsordnung im 2-jährigen Masterstudiengang Psychologie

In der PO für den 2-Jährigen Masterstudiengang Psychologie handelt es sich um §8 Abs. 1-3:

"(1) Studierende, die mit einem Kind unter drei Jahren, für das ihnen die Personensorge zusteht, im selben Haushalt leben und es überwiegend alleine versorgen, sind berechtigt, einzelne Prüfungsleistungen und Hochschulprüfungen nach Ablauf der in dieser Prüfungsordnung hierfür vorgesehenen Fristen abzulegen; Entsprechendes gilt für die Fristen zur Erbringung von Studienleistungen. Fristen für Wiederholungs- und Orientierungsprüfungen können nur um bis zu zwei Semester verlängert werden. Die Berechtigung erlischt mit Ablauf des Semesters, in dem die in Satz 1 genannten Voraussetzungen entfallen. Die Frist für das Erlöschen des Prüfungsanspruches beginnt mit dem Erlöschen der Berechtigung. Im Übrigen erlischt die Berechtigung spätestens mit Ablauf des Semesters, in dem das Kind sein drittes Lebensjahr vollendet hat. Der Studierende hat die entsprechenden Nachweise zu führen. Er ist verpflichtet, Änderungen in den Voraussetzungen unverzüglich mitzuteilen. Die Bearbeitungsfrist einer Master-Arbeit kann nicht durch die Elternzeit unterbrochen werden. Das gestellte Thema gilt dann als nicht vergeben. Nach Ablauf der Elternzeit wird ein neues Thema ausgegeben.
(2) Wer, ohne studierunfähig zu sein, wegen länger andauernder Krankheit oder wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Lehrveranstaltungen regelmäßig zu besuchen oder die erwarteten Studienleistungen zu erbringen, ist berechtigt, einzelne Prüfungsleistungen nach Ablauf der in dieser Prüfungsordnung hierfür vorgesehenen Fristen abzulegen; entsprechendes gilt für Fristen zur Erbringung von Studienleistungen. Fristen für Wiederholungs- und Orientierungsprüfungen können nur um bis zu zwei Semestern verlängert werden; im Übrigen beträgt die Verlängerungsfrist höchstens drei Jahre. Der Studierende hat die entsprechenden Nachweise zu führen, insbesondere ärztliche Atteste vorzulegen. Die Universität kann im Zweifelsfall die Vorlage eines Attestes eines von ihr benannten Arztes oder eines Amtsarztes verlangen. Der Studierende ist verpflichtet, Änderungen in den Voraussetzungen unverzüglich mitzuteilen.
(3) Absatz 2 gilt entsprechend für Prüfungskandidatinnen, die die Schutzfristen der
§ 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 Mutterschutzgesetz in Anspruch nehmen."