Praktika und Auslandsaufenthalt

Praktika

Das forschungsorientierte Praktikum II – Psychotherapieforschung gemäß
§ 17 PsychThApprO dient dem Erwerb vertiefter praktischer Erfahrungen in der Erforschung psychischer, psychosomatischer und neuropsychologischer Erkrankungen und ihrer psychotherapeutischen Behandlung. Das Praktikum findet in Forschungseinrichtungen der Hochschule oder in Hochschulambulanzen statt und wird in der Regel studienbegleitend abgeleistet. Neben den in § 17 PsychThApprO genannten Leistungen ist ein Praktikumsbericht anzufertigen.

Die berufsqualifizierende Tätigkeit III – angewandte Praxis der Psychotherapie gemäß
§ 18 PsychThApprO dient der Vertiefung der praktischen Kompetenzen in der psychotherapeutischen Versorgung.

Von dem entsprechenden Arbeitsaufwand von 600 Stunden entfallen:

  1. 450 Stunden Präsenzzeit in Form von mindestens sechswöchigen studienbegleitenden Übungspraktika auf die stationäre oder teilstationäre Versorgung und
  2. 150 Stunden auf die ambulante Versorgung mit Präsenzzeiten während laufender Therapien sowie während diagnostischen und gutachterlichen Datenerhebungen.

Regelung zur Reihenfolge von Praktika und Masterarbeit:

  • Modell A: Praktika im 3. Semester und Masterarbeit im 4. Semester (Vorteil: die Eindrücke aus den Praktika können die Masterarbeit informieren)
  • Modell B: Masterarbeit im 3. Semester und Praktika im 4. Semester (Vorteil: die Eindrücke aus den Praktika sind noch frisch für die staatliche psychotherapeutische Prüfung)
  • Die Studierenden werden zu Beginn des Studiums durch ein Zuteilungsverfahren in Modell A und Modell B (jeweils 50%) aufgeteilt.

Auslandsstudium

Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums ist grundsätzlich möglich. Die Universität unterstützt Auslandsaufenthalte über Erasmus+ und zahlreiche weitere Austauschprogramme. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite für Internationales - Outgoings.

Bitte beachten Sie, dass die Mobilität in einem Master­studien­gang Klinische Psychologie und Psychotherapie gemäß Approbations­ordnung aufgrund des strikten Studien­verlaufs­plans eher eingeschränkt ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Auslands­aufenthalt während des Master­studiums an der Universität Konstanz ausgeschlossen ist  – es muss nur gut geplant werden. Die Anrechenbarkeit von Kursen, die an der Partner­universität absolviert werden, ist jeweils individuell zu prüfen (die Konformität mit der Approbations­ordnung muss gewährleistet sein).

Kontaktieren Sie bei Fragen zum Auslands­aufenthalt gerne unsere Erasmus-Koordinatorin Frau Hummel.